Der große Investor

Von einem Teil der örtlichen Presse und den Bündnis-Fraktionen wird jetzt wieder mal versucht, Entscheidungen, die von der SPD-Fraktion nach bestem Wissen und Gewissen getroffen wurden, als schieren Machtpoker auszulegen. Den Vogel der Absurdität abschießen tut dabei Henning Rehse, der jetzt, Frau Tillmanns nachplappernd, behauptet, die Vertreter von SPD und CDU ließen sich bei ihren Entscheidungen von extremsten Gefühlen wie Hass leiten. Das ist nicht nur lächerlich, sondern schürt zudem genau die Atmosphäre, die eine sachliche Auseinandersetzung irgendwann unmöglich macht.

Deshalb jetzt mal wieder zurück auf die Sachebene. Bei all den Unterstellungen und Anfeindungen, die jetzt in der Presse (sorry, in der Bergischen Morgenpost!) breitgetreten werden, fallen doch zwei ganz essentielle Dinge unter den Tisch:

1. Es gibt bereits einen zweiten Interessenten für den Loches-Platz. Dem geneigten Leser wird indes andauernd vorgebetet, dass Herr Uhle unsere einzige und letzte Chance sei. Wir sollen im Vorfeld bereits auf Wettbewerb verzichten und dem ersten Bieter die Gestaltung eines zentralen städtischen Platzes überlassen.

2. Diese Gestaltung will Herr Uhle scheinbar allein in die Hand nehmen. Das Pflichtenheft, das sämtliche Lokalpolitiker bis auf BüFo, seinerzeit im Konsens beschlossen haben, hält er für unrealistisch (wenn man denn der Presse glauben darf). Weil sich die von uns gewünschte Gestaltung für einen Investor angeblich nicht lohne.

Als Bürgerin Wermelskirchens traue ich unserer Stadt ein gutes Entwicklungspotenzial zu. Weshalb also will sich Herr Uhle nicht dem Wettbewerb stellen? Wer hat ein Interesse daran, uns so unter Druck zu setzen? Vielleicht gibt es ja erste Antworten bei dem Gespräch, das Fraktionsmitglieder der SPD am 29. Mai mit Herrn Uhle führen wollen…

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