Manchmal wünschte ich mir, …

Montag, 3. November 2008

…ich wäre bei der “Linken”. Dann könnte ich unsere schönen sozialdemokratischen Forderungen einfach laut stellen, ohne mich darum zu scheren, woher denn das Geld dafür kommen soll. Die Abschaffung von Kindergartenbeiträgen zum Beispiel.

Aber Moment mal, da habe ich jetzt wohl was verwechselt: Das war gar nicht “Die Linke”, die das hier in Wermelskirchen fordert, sondern die Bündnisfraktionen von WNK, UWG, FDP und BüFo. Sicher, die WNK hatte schon im Frühjahr beim ersten öffentlichen Auftritt der Linken per Flugblatt einen Linksruck, gar den aufkommenden Kommunismus in Wermelskirchen prophezeit. Sollten die dem jetzt selbst erlegen sein?

Nein, natürlich nicht. Und damit sie auch keiner des Linksrucks verdächtigt, haben sie gleich einen weiteren Antrag hinterhergeschoben, der wohl so etwas wie ein Finanzierungsvorschlag für die ca. 830.000 Euro Kindergartengebühren sein soll: Die Senkung der Gewerbesteuer! Minus mal Minus gibt schließlich Plus. Weiß jedes Kind und auch jeder Bankenmanager.

Was bin ich froh, dass unser Kämmerer, Herr Stubenrauch, bei der Geldbeschaffung und beim Geldzusammenhalten eher der konservative Typ ist. Das könnte daran liegen, dass er in Mathematik besser aufgepasst hat als WNK, UWG, FDP und BüFo.

Wiewohl - wenn ich mir was wünschen könnte, stünden die Kindergartenbeiträge mit ganz oben auf der Liste. Aber wir arbeiten dran…

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