Wahlkampf

Das wird ja noch einmal spannend - abseits unserer Kleinstadtidylle, nämlich in Berlin. Hier in Wermelskirchen ist so etwas wie Opposition ja an sich schon kontraproduktiv. Bundesweit allerdings mag so mancher Sozialdemokrat von einer Findungsphase in der Opposition träumen. Sagen darf man das allerdings nicht.

In den “Neuen Ländern” tun sich dieweil Perspektiven auf, die uns die Entscheidung in 4 Jahren erleichtern könnten: Hie (in Sachsen) schwarz/gelb, dort (in Thüringen) möglicherweise rot-rot-grün. Allerdings erst in 4 Jahren.

Bis dahin hier eine kleine Sammlung von Entscheidungshilfen. Bitte nicht auf den Wahlomat allein verlassen! (Erstens enthält der kleine Unwahrheiten, z. B. von der CDU zu Studiengebühren, zweitens kann es sein, dass man bei einigen Thesen mehr Übereinstimmungen mit der NPD hat, als mit der Union…)

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Eine Reaktion zu “Wahlkampf”

  1. Wolfgang Horn

    Liebe Frau Weber,
    ich wünschte mir auch, daß es am Sonntagabend spannend wird. Allein: Ich fürchte, es wird leider nicht so spannend, wie die in den letzten Tagen und Wochen publizierten Umfragen suggerieren (sollten). Andererseits haben wir alle auch sechzehn Jahre Kanzlerschaft ertragen, die mit “geistig-moralischer Wende” überschrieben war und in Rechtsbruch und Amoralität endete. Soll mich da ein Außenminister Westerwelle schrecken? Mehr als Klaus Kinkel?
    Ich wünsche Ihnen einen passablen Wahlabend.
    Wolfgang Horn

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