Jetzt aber mal ernsthaft…

Gegendarstellung zur Berichterstattung zur Polizeistation vom 09.11.2010 in RP-online

In den seitlichen “Infokästen” des Online-Artikels von Frau Tillmanns wird behauptet, ich würde das Engagement der Bürger gegen die Schließung der Polizeiwache belächeln und als Populismus abtun. Gegen diese Darstellung wehre ich mich entschieden.

Nicht das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern war mir Ansatz zum Lächeln (oder gar zum “Verhöhnen”, was im zugehörigen Kommentar versucht wird mir zu unterstellen). Dafür findet sich auch an keiner Stelle ein textlicher Beleg. Wohl aber der populistische Auftritt der FDP und die überzogene Berichterstattung zu dem Thema, durch die es meiner Meinung nach erst zu einem solchen wurde, haben mich inspiriert, das Thema von einer humoristischen Sicht aus zu betrachten. Denn anstatt belastbare Zahlen und Fakten zu liefern, wie ich es in den zitierten Blogs gefordert habe, werden über Mahnwachen und über ein Vokabular, das viel mit Brennen, Qualm und Angst zu tun hat, die Ängste der Bevölkerung geschürt statt entkräftet.

Die Personen, mit denen ich über die Verlegung der Polizeistation gesprochen habe, fanden es nicht wichtig, wo die Polizisten stationiert sind und fühlten sich auch nicht verunsichert. Auch in der Bergischen Morgenpost wurden mehrere Menschen zitiert, denen das Thema überhaupt nicht “unter den Nägeln brennt”, unter anderem auch Bürgerinnen und Bürger aus Burscheid, wo es schon lange keine Polizeistation mehr gibt. So gibt es eben unterschiedliche Standpunkte und wie die demokratischen Mehrheiten dazu sind, sei mal dahingestellt.

Ich wehre mich jedoch entschieden gegen die Form, in der hier nun schon seit Wochen versucht wird, Kommunalpolitikerinnen und -politiker zu diskreditieren, indem behauptet wird, sie würden sich demokratischen Prozessen entziehen und den “Bürgerwillen ignorieren” und “mit Füßen treten”. Demokratie bedeutet auch, unterschiedliche Meinungen zuzulassen. Eben diese unterschiedlichen Meinungen existieren aber auch in der Wermelskirchener Bevölkerung und - quasi als Spiegelbild - in den Wermelskirchener Parteien, wenn auch nicht von jedem Presseorgan wahrgenommen.
ENDE der Gegendarstellung

Anmerkung: So, dann wollen wir mal sehen, was davon veröffentlicht wird und wann und wie.

Auch wenn ich vor ein paar Monaten noch nicht gedacht hätte, dass ich dahin mal verlinken würde, möchte ich auf die Stellungnahme der WNKUWG hinweisen, welche sich ebenfalls heute geäußert hat und zwar auf Ihrer Homepage hier: Bürgerwillen ignoriert - Äpfel und Birnen

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